Kategorie-Archiv: Stadtentwicklung

Bahnhofstrasse Stadtkreisel

Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße

Gestern Abend wurde das Thema Bahnhofstraße und Verkehrsführung in Apolda im Bürgerbeirat angesprochen. Da fiel mir prompt ein alter Blog-Eintrag von 2011 ein.

Bereits damals habe ich bemängelt, dass die geplante Verkehrsführung in der Bahnhofstraße im Chaos endet. Mein Vorschlag damals: ein Einbahnstraßen-System, welches einen großen Kreisverkehr ähnelt.

Kauderwelsch nach damaliger Planung:

Bahnhofstrasse Kauderwelsch

Mein Vorschlag von damals:

Bahnhofstrasse Stadtkreisel

Die Einfahrt ist heute zwar direkt über die Bahnhofstraße möglich, aber das trägt nicht wirklich zur Vereinfachung bei.

Wer weiß, vielleicht haben die Planer von damals ja schon an der Zukunftsfähigkeit gezweifelt. Wenn man die Verkehrsführung so ändert, wie auf dem zweiten Bild dargestellt, wären die Parkplätze endlich auch auf der richtigen Seite, so wie man Einparken in der Fahrschule lernt – nämlich rechts und nicht links!

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Pressegespräch zur Informationspolitik der Stadtverwaltung

Gestern war ich zusammen mit Gislinde Eicher und Paul Richter zum Gespräch bei der Lokalredaktion Apolda der Thüringer Allgemeinen. Heute erschien dazu ein Artikel in der Zeitung.

Richter: Demokratie wurde ausgeschaltet 

Die Mitglieder der FDP Apolda sind sauer. Grund ist wieder einmal die Informationspolitik der Stadtverwaltung, ihre Art, derzeit quasi über Nacht Tatsachen zu schaffen und dafür auch noch Beifall zu erwarten. Das erklärten Ortsvorsitzender Gunnar Wagenknecht, Fraktionsschefin Gislinde Eicher und Stadtrat Paul Richter gestern bei einem Redaktionsgespräch.

Der gesamte Artikel ist auf der Seite der TA Apolda online nachlesbar.

 

Das “AUS” für die Berufsschule am Standort Apolda – Louis – Opel – Straße ?

Nach Informationen der Kreishandwerkerschaft ist in diesem Jahr mit dem endgültigem Schließen des traditionsreichen Standortes in Apolda zu rechnen.

Damit ginge eine lange Tradition ausgehend von der Bauschule zu DDR-Zeiten bis zum Burufsschulstandort zu Ende.

Die FDP-Fraktion hat sich seit Jahren immer wieder für eine Zukunftssicherung stark gemacht. Offensichtlich fehlte aber seit Jahren der politische Wille im Kreistag und auch die Stadt Apolda hat keine spürbaren Aktivitäten oder Initiativen ergriffen, um den Standort zu sichern. Mit dieser Entwicklung geht Apolda sehr viel verloren – junge Menschen werden somit in Weimar oder Erfurt ausgebildet.

Die FDP wird die Zukunft des Standortes erneut zum Thema des Kreistages machen.

Kein Einkaufskomplex an der Jenaer Straße / Garage sollen erhalten bleiben!

Seit geraumer Zeit steht die Problematik des Verkaufs des städtischen Garagen- und Gartengeländes an der Jenaer Straße / Adolf-Aber-Straße im Focus des Interesses der Stadtverwaltung.

Immer wieder haben wir dieses Vorhaben abgelehnt und gestoppt. Es im Vorfeld, aus dem im Vorjahr beschlossenem Innenstadtkonzept, herausnehmen lassen und gute Argumente gegen ein solches Vorhaben aufgezeigt. Unter anderem:

  • Eine Umnutzung in einen Verbrauchermarkt von immenser Größe steht der innerstädtischen, zukunftsorientierten Entwicklung und Belebung (siehe Innenstadtkonzept) im Wege – siehe Auslastung Glockenhof Center in Apolda Nord.
  • Die derzeitigen Nutzer (142 Garagen und 3 Gartenpächter) wurden im Vorfeld der Überlegung in keiner Weise gehört bzw. auf ihre Anfragen und Schreiben, die teilweise schon länger als ein halbes Jahr zurückliegend an die Stadtverwaltung gingen, nur unzureichend bzw. gar nicht geantwortet.
  • Die Auswirkungen der geplanten Veränderung im unmittelbaren Bereich des Wohnumfeldes z.B. ruhender Verkehr sind in keiner Weise betrachtet worden.
  • Ein Argument der Betroffenen: Der städtische Haushalt muss auch ohne die eventuelle Einnahme des Verkaufserlöses fit und stabil genug sein, um Zukunftsorientierte Aufgaben und Projekte der Stadt zu bewältigen oder steht der Verkauf der nächsten städtischen Fläche schon auf der Liste für einen in den Startlöchern stehenden Investor? Dem die Entwicklung der Innenstadt egal ist?!

 

FAZIT:

Unsere Fraktion wird der Ausschreibung und des Verkaufs der genannten Fläche nicht zustimmen. Nicht um den Preis der Innenstadtentwicklung. Nicht um Haushaltlöcher zu stopfen. Und nicht um an betroffenen Bürgern vorbei zu entscheiden.

 

Gislinde Eicher,
Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat

Pressemitteilung – Reaktion des Bürgermeisters zum Vorhaben Bahnhofstraße

Die Äußerungen des Bürgermeisters zum Vorhaben Bahnhofstraße (TA Apolda vom 07.05.2011) haben Verwunderungen und Unverständnis innerhalb der FDP Apolda ausgelöst.

„Die Ignoranz des Bürgermeisters ist erschreckend.“ so Gunnar Wagenknecht, Vorsitzender der Ortsgruppe Apolda. „Herr Eisenbrand sollte eigentlich wissen, dass man größere Vorhaben nicht mehr im stillen Kämmerlein plant und sich dann über den Haushalt das Geld dafür sichert ohne vorherige öffentliche Diskussion.“ Damit kritisiert Gunnar Wagenknecht insbesondere den kategorischen Ausschluss der Bürger von der Diskussion. „Schließlich geht es hier nicht um irgendeine Straße sondern um die Hauptstraße unserer Stadt. Sie ist mit maßgebend für das Erscheinungsbild von Apolda. Dementsprechend breit sollte auch die öffentliche Diskussion sein.“

Die Äußerungen Eisenbrands Widersprechen vor allem den Bestrebungen, eine Bürgerbeteiligung für die Landesgartenschau zu etablieren. „Wenn Herr Eisenbrand von vorn herein sagt, das keine Änderungen an den Plänen mehr zugelassen werden, stellt sich mir natürlich die Frage, ob eine von ihm angestrebte Diskussion im Bürgerbeirat nur noch symbolischen Charakter haben soll.“ so Gunnar Wagenknecht.

Kritisiert wird erneut die Verkehrsführung, wie sie aktuell in der Planung zu finden ist. Eine Öffnung der Bahnhofstraße macht nur dann Sinn, wenn dadurch auch Wege tatsächlich verkürzt werden und keine neuen Hindernisse geschaffen werden. „Die Verkehrsführung muss im Gesamtkonzept gesehen werden.“ mahnt Gunnar Wagenknecht. „Aus der Vogelperspektive wird deutlich, dass das aktuelle Vorhaben noch eine Menge an Fragen aufwirft.“ Ein Hauptargument der aktuellen Planung, man wolle ja keine Durchfahrtstraßen schaffen, hält Gunnar Wagenknecht für Angstschürerei: „Durch bauliche Maßnahmen kann man gezielt Einfluss auf eine Verkehrsberuhigung nehmen. Man muss es aber auch wollen.“

Studententicket Jena – Apolda

Heute schon Zeitung gelesen? Im Apoldaer Lokalteil der Thüringer Allgemeine (und auch im Internet nachzulesen) erschien es heute einen Artikel “Studenten-WG in Apolda”. Dort wird endlich mal das Thema Studententicket auch von anderer Seite angesprochen. Vor zwei Jahren haben wir das offiziell in unsere Wunschliste für Apolda mit aufgenommen.

Jena ist bezüglich Mieten einfach sau teuer. Apolda muß die Chance ergreifen und Studenten hier eine günstige Alternative schaffen. So bekommen wir mehr Leben in unsere Stadt! Ich finde es Klasse, daß die Diskussion endlich auch in der Zeitung angekommen ist. Vielleicht passiert ja dann etwas.

Ich wünsche mir, daß man mit dem Studentenwerk eine Möglichkeit findet, die “letzte Meile” Busverkehr zwischen Isserstedt und Apolda für Studenten ganz kostenfrei oder zumindest stark vergünstigt anzubieten. Dann wäre das Thema Fahrtkosten auch kein Argument mehr (zumindest für in Jena studierende). Auch die Stadt sollte hier über eine Förderung nachdenken, denn so eine Investition zahlt sich aus.

Stadtspaziergang mit dem Fokus: Stadtentwicklung

Stadtentwicklung – ein, wenn nicht der wesentliche Punkt aus Sicht der FDP für Apolda. Aber was heißt das eigentlich? Was gibt es schon für Ansätze, wie macht man das und welche Fehler gilt es zu vermeiden? Viele Fragen, aber deren Beantwortung ist wichtig für eine zukunftsorientierte Stadtratsarbeit.

Wir freuen uns, dass uns hierzu ein echter Experte aus Apolda, der Architekt und Städteplaner Bernhard Schudrowitz im Rahmen eines “Stadtspaziergangs” etwas mehr erläutern wird. Alle interessierten Bürger möchten wir zum Mitmachen einladen.

Datum/Uhrzeit: 6. Mai 2009, 16.30 Uhr

Treffpunkt: Bahnhof Apolda

Dauer (geschätzt): 1 1/2 bis 2 Stunden

Ja zur Landesgartenschau in Apolda

Die FDP Apolda hat sich in der gestrigen Stadtratssitzung deutlich für die Ausrichtung der Landesgartenschau ausgesprochen. Hier fürs Netz die Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Gislinde Eicher.

FDP Fraktion im Stadtrat Apolda

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Herr Beigeordneter, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, sehr geehrte Vertreter der Medien, werte Gäste,

Visionen sind da, um sie zu leben. Das war in der Vergangenheit so, wie das Anlegen der Promenaden durch unsere Groß- und Urgroßväter sowie engagierte Unternehmer der Stadt zeigt. Das ist in der Gegenwart so, wie Ideen zu interessanten Projekten, z.B. Designpreisen, Oldtimer Schloßtreffen, Kreismessen, Weltglockenfesten, Zwiebelmärkten und vieles mehr umgesetzt wurden. Es sollte auch in Zukunft so sein, damit die Stadt und die Region für unsere und die nachfolgenden Generationen lebenswert bleiben.

Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbung der Stadt um die Landesgartenschau 2013.

Unsere Fraktion möchte sich vorab ausdrücklich bei dem Planungsbüro, der Stadtverwaltung und den Stadtratsfraktionen sowie den Bürgern für die intensive Arbeit und Diskussion in den letzten Wochen zur Machbarkeitsstudie Landesgartenschau 2013 bedanken.

Das hervorragende Konzept zur Bewerbung läßt nicht nur in den zwei Kernzonen der Stadt Apolda einen bedeutenden Innovationsschub für die Wirtschaft und die wichen Standortfaktoren der Stadt Apolda im nächsten Jahrzehnt erwarten, sondern wird durch die überregionale Präsentation der Region Apolda/Weimarer Land den Wirtschafts- und Wohnstandort in Zusammenhang mit der Initiative Impulsregion gewaltig stärken.

Wir hoffen, daß die Stadt Apolda Erfolg bei der Bewerbung hat und werden das Projekt mit allen Kräften unterstützen und möchten alle Bürger der Region aufrufen, sich zu engagieren und die Visionen, welche jetzt noch auf Papier vor uns liegen, bis 2013 und danach nachhaltig zu begleiten.

Apolda, 24.09.2008
gez. Gislinde Eicher
Fraktionsvorsitzende

Pressemitteilung: Landesgartenschau mit eigener Mehrzweckhalle

FDP Apolda begrüßt Bewerbung um Landesgartenschau und fordert in diesem Zusammenhang Machbarkeitsprüfung für eine Mehrzweckhalle.

Die FDP Apolda unterstützt die Bestrebungen um die Bewerbung der Stadt Apolda für die Landesgartenschau 2013. Damit wird letztlich eine Idee der Liberalen aus dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2004 aufgegriffen.

Mit diesem Projekt werden aus Sicht der FDP – soweit die vorhandenen Möglichkeiten und Konzepte sinnvoll genutzt werden – zum ersten Mal seit dem politischen Wechsel im Rathaus wieder langfristige Stadtentwicklungsimpulse für die Stadt Apolda gesetzt. In diesem Zusammenhang fordert die FDP jedoch ausdrücklich, die bestehenden Ideen und Bestrebungen zum Neubau einer Mehrzweckhalle in die Konzeptionen einzubinden. Für die Veranstaltungen zur Landesgartenschau sind ohnehin adäquate Räumlichkeiten z.B. für Ausstellungen rund um Natur und Garten notwendig. Warum sollten sich damit nicht auch ganz neue Möglichkeiten für die Entwicklung im Schul-, Jugend- und Breitensport der Stadt Apolda eröffnen?

Zweiter Abend im Mai

Gestern haben wir uns zu unserem liberalen Abend im Mai getroffen. Das Thema, welches uns diesmal gefesselt hat, war natürlich der aktuellen Diskussion um die Schließung von Kindergärten und Schulen gewidmet. Es war ein prima Abend mit einer Menge an guten Ideen.

Da es so viele gute Ideen zur Stadtentwicklung gibt, haben wir uns entschlossen, noch einen zweiten Abend im Mai zum gleichen Thema zu machen. Diesmal haben wir auch den Architekten Bernhard Schudrowitz mit eingeladen.

Wenn ihr auch Interesse an diesem Thema habt und eigene Ideen zur Stadtentwicklung mit einbringen wollt, seid ihr herzlich eingeladen. Antwortet einfach hier im Blog als Kommentar oder schreibt uns ein Mail, damit wir zwecks Platzreservierung bescheid wissen.